Geschichte 1911 - 1950

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Neuer Anfang nach dem Weltkrieg
Doch auch jetzt ließ man den Kopf nicht hängen und tat, was man tun konnte. 1921 war es endlich so weit, dass nach langen Verhandlungen die Gemeinde ein Gelände zur Verfügung stellte. Durch freiwillige Arbeit der Mitglieder wurde es einigermaßen spielfähig gemacht. Der Platz hatte dennoch ein Gefälle von 10%. Im Herbst des gleichen Jahres veranstaltete der Verein sein erstes größeres Fest. In dem ausgebrannten Schafstall des damaligen Gutshofes “Am Hof” feierte man mit Lampions und Fackeln eine “Italienische Nacht”.

Ende 1922 wurde die erste Begradigung vorgenommen. Zu dieser Zeit fungierte Wilhelm Hartung als Vorstand, Johann Vogel als Kassierer und Emil Bug als Schriftführer.

Bei der Platzeinweihung spielte folgende Mannschaft:
Karl Hartung, Clemens Herber, Damian Schäfer, Josef Diegelmann, Josef Zaier, Emil Müller, Gustav Witzel. Fritz Kram, Franz Müller, Magnus Farnung, Josef Vogel

Kassenbericht in Millionenhöhe
Der Kassenbericht 1922 ging in die Millionen. 1923 wurde die erste Meisterschaft errungen, die aber zu keinem Aufstieg führte, wie auch die Meisterschaft 1928. Ein Jahr danach erlitt der Verein abermals einen Rückschlag. Auf der Heimfahrt nach einem Spiel in Blitzenrod riss ein schwerer Verkehrsunfall die beiden Kameraden Josef Kram und Emil Günther aus seiner Mitte.

Sportlich geht’s voran
Im Jahr 1937 wurde die dritte Meisterschaft gefeiert mit anschließendem Aufstieg in die A-Klasse. Ende 1940 wurde der Spielbetrieb eingestellt, da fast alle Spieler in den 2. Weltkrieg gezogen waren. Da auch dieser Krieg nicht ohne Folgen an dem Verein vorüberging, musste man mit dem zur Verfügung stehenden Spielermaterial 1945 die Spiele wieder aufnehmen. Es war wiederum sehr schwer für den Verein, denn er musste fast wie 1911 anfangen. Aber auch hier zeigte es sich, dass für jede Arbeit ein sportbegeisterter Anhänger zu finden war. So ging es merklich aufwärts. Schon nach kurzer Zeit wurde bei mehreren Sportfesten gut abgeschnitten.




Zeitungsausschnitt vom März, 1930


 

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